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Tag: Altersvorsorge

Das Dilemma der Verkäufer von Lebens- und Rentenversicherungen

Foto_Ralf-Borchers_2009

Dipl.-Betriebswirt (BA) Ralf H. Borchers

Warum es trotz „legalen Betrugs“
noch so viele LV’s gibt

und der Ausweg aus diesem Dilemma!

Rein statistisch haben auch SIE eine „Altersvorsorge“ in Form einer Kapital-Lebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen. Bei geschätzten rund 96 Millionen LV- und Rentenversicherungsverträgen in Deutschland sind das nämlich pro Haushalt durchschnittlich zwei bis drei Verträge. Und das, obwohl Verbraucherschützer seit Jahren immer wieder vor dem Abschluss einer LV- oder Rentenversicherung als „Altersvorsorge“ warnen!

Mehr als 600.000.000.000 Euro

Es ist unglaublich, aber wahr: Wir Deutschen haben über 600 Milliarden Euro in Kapital-Lebensversicherungen angelegt, obwohl selbst die Gerichte diese Anlageform schon vor Jahren als „legalen Betrug“ be- bzw. besser verurteilt haben! (Landgericht Hamburg – AZ 74 047/83)

Auch weitere Urteile von Gerichten scheinen die Besitzer von LV- oder Rentenversicherungen nicht zu beeindrucken, z.B.:

  • „Bundesverfasungsgericht stuft die Geschäftspraxis der Lebensversicherer als verfassungswiedrig ein (BVerfG-Urteil 26.07.2005 – 1 BvR 782/94 und 957/96

Selbst die „Bildzeitung“ titelt:

„Geld-Schok! So viel verliert Ihre Lebensversicherung!“ (Bild-Zeitung)

Aber wieso „verliert“? Sollte das nicht eine Gewinn bringende Anlage für schlechte Zeiten oder zu Ihrer Altersvorsorge sein?

Weitere Details und Hintergründe dazu können Sie auch dem Buch „Der Crash der Lebensversicherungen – Die entfesselte Lüge von der angeblich sicheren Altersvorsorge“ vom KOPP-Verlag entnehmen.

Was Ihnen Ihre Berater nicht sagen

Bevor wir uns der Frage nähern, warum Ihnen die Verkäufer Ihrer Kapital-Lebens- oder Rentenversicherung bestimmte Fakten vorenthalten haben und möglicherweise immer noch vorenthalten, sollten Sie die wesentlichen Fakten kennen. Die nachfolgenden Fakten wurden bereits ausführlich von führenden Wirtschaftsmagazinen veröffentlicht. So berichtete z.B. das Wirtschaftsmagazin „PlusMinus“ oder „Frontal21“ in mehreren Sendungen wie folgt:

  • Minus-Rendite bei fast allen Kapital-Lebens-/Rentenversicherungen
  • der garantierte Sparzins sinkt immer weiter
  • die Vertragskosten werden immer höher
  • die Ablaufleistungen sinken dramatisch
  • die Inflation macht aus Ihrer Altersvorsorge ein riesen Verlustgeschäft
  • bei Vertragskündigung wird das Desaster bewusst und noch verschärft
  • Verhalten von Versicherungsgesellschaften „juristisch und moralisch verwerflich“ und „nicht anständig“

Nachfolgend nur einige ausgewählte Beispiele von ganz vielen:

„PlusMinus“ zum Thema „Legaler Betrug Lebensversicherung Rentenversicherung“:

 

„Frontal21“ zum Thema „Lebensversicherungen als legaler Betrug“:

 

„PlusMinus“ zum Thema „Minusrendite“:

 

„PlusMinus“ zum Thema „Miserable Rückkaufswerte bei Lebensversicherungen“:

Geldvernichtung

Aber das ist noch nicht alles. Schauen Sie sich mal die Ablaufleistungen sowie die Rückkaufswerte Ihrer Kapital-Lebensversicherung in Ihren jährlichen Kontoauszügen an, wie diese sich in den letzten Jahren entwickelt haben. Sie werden nun wahrscheinlich nicht wirklich überrascht sein, wenn Sie dort sehr wahrscheinlich eine stagnierende oder gar rückläufige Entwicklung entdecken, obwohl Sie stets brav eingezahlt haben! Das ist Geldvernichtung, oder?

LV und RV keinesfalls kündigen?

Wenn man nun schon eine solche zweifelhafte Anlageform hat, was ist dann zu tun? Kündigen oder nicht? Gutes Geld schlechtem geld hinterher werfen? Und welchen Rat würden Sie von dem Verkäufer Ihrer Kapital-Lebens- oder Rentenversicherung erwarten?

Fragen Sie, wenn Sie möchten, doch Ihren Verkäufer mal folgendes:

  • Welchen Wert bzw. welche Kaufkraft habe ich bei Auszahlung der Kapital-Lebens- oder Rentenversicherung zu erwarten, wenn man eine durchschnittliche Inflationsrate von nur 3% (alternativ 5%) annehmen würde?
  • Wieviel müsste ich monatlich als Beitrag in meine Kapital-Lebens- oder Rentenversicherung einzahlen, um meine Rentenlücke bei angenommener durchschnittlicher Inflationsrate von 3% (alternativ 5%) zu schließen?
  • Was würde mit meiner Kapital-Lebens- oder Rentenversicherung im Falle einer deutlich höheren Inflation oder gar einer Währungsreform passieren?

Auf die Antworten Ihres Verkäufers auf diese notwendigen kritischen Fragen dürfen Sie wirklich gespannt sein!

Die schlechte Position Ihres Verkäufers

Nun haben Sie bestimmt schon ein Gefühl dafür entwickelt, wie schlecht die Position des Verkäufers Ihrer oder allgemein einer Kapital-Lebensversicherung ist! Stellen Sie sich bitte einmal kurz vor, Sie selbst wären ein Verkäufer solcher Kapital-Lebensversicherungen – wie würden Sie sich gegenüber Ihren LV-Kunden verhalten?

Grundsätzlich hätten Sie zwei Möglichkeiten:

  1. Klappe halten und die o.g. Fakten weiter verschweigen
  2. Fakten nennen und reinen Wein einschenken!

Stellen Sie sich diese Frage außerdem in der weiteren Annahme, dass Sie in dieser Vorstellung des Kapital-Lebensversicherungsverkäufers sehr wahrscheinlich – wie die meisten Bundesbürger – in diversen finanziellen Abhängigkeiten stecken, z.B. Tilgungsverpflichtung des Darlehns für Ihr Haus, familiäre Verpflichtungen und so weiter.

Nun werden Sie vielleicht auf den Gedanken kommen, dass Sie so etwas wie den Verkauf von Kapital-Lebensversicherungen unter dieser Faktenlage nie gemacht hätten, richtig? Das mag wohl so sein, Tatsache ist aber, dass nach unserer Information über 100.000 Verkäufer von Kapital-Lebensversicherungen in Deutschland genau in dieser Lage und vor dieser Fragestellung sind!

Konsequenzen weiteren Schweigens

Weiteres Schweigen des Verkäufers Ihrer Kapital-Lebensversicherung wäre natürlich ethisch und moralisch verwerflich, zumal ein solches Verhalten Ihnen möglicherweise eine gute Chance der rechtzeitigen Korrektur Ihrer bisherigen Altersvorsorgestrategie nehmen würde – falls Sie nicht selbst darauf kommen. Für diesen Verkäufer wirkt dieses fortwährende Verschweigen der Fakten allerding wie ein Damokles-Schwert, das ihn jederzeit erschlagen könnte, denn es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis dessen Kunden durch die öffentliche Verbreitung der Fakten von selbst auf diese Fakten stoßen oder von einem seriösen Berater auf diese Faktenlage aufmerksam gemacht werden.

Und wenn das passieren sollte, also wenn die Kunden selbst oder durch einen anderen, seriöseren Berater auf diese Wahrheiten aufmerksam werden, spätestens dann wird das Vertrauen der Kunden zu dem Verkäufer der Kapital-Lebensversicherung sich dem Nullpunkt annähern, nicht wahr? Spätestens dann wird dieser Verkäufer diese Kunden verlieren, möglicherweise mit noch weiteren Verträgen, möglicherweise aus dem Sachversicherungsbereich, die vielleicht ganz in Ordnung sind, spätestens dann ist er bei diesen Kunden auf lange Ziet „unten durch“!

Und ein Übel kommt selten alleine. Die weitere Konsequenz dürfe sein, dass jeder einzelne dieser Kunden durchschnittlich bei mindestens 10 weiteren Menschen massive negative Stimmung gegen diesen Verkäufer machen wird. Kurzum, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass dieser Verkäufer es immer scherer haben wird, seine Kunden zu halten oder neue Kunden zu finden. Der Leumund dieses Verkäufers wird in seinem ganzen Umfeld zerstört sein. Und dann? Dann kommen die üblichen Umzüge und Standortwechsel in eine andere Region. Die Existenzsicherung diese Verkäufers wird auf jeden Fall immer schwieriger und problematischer.

Kann das wünschenswert sein? Bestimmt nicht!

Konsequenzen der Wahrheit

Die Fakten den Kunden schleunigst auf den Tisch zu bringen und damit die Wahrheit zu sagen ist vielleicht an dieser Stelle erst einmal schwieriger, doch ethisch und moralisch der einzig vertretbare Weg. Außerdem zeugt dies von charakterlicher Stärke, einen Fehler zuzugeben, finden Sie das nicht auch?

Den Besitzern von Kapital-Lebens- und Rentenversicherungen endlich „reinen Wein“ einzuschenken und seine „neuesten Erkenntnisse“ als solches von sich aus, also ohne dass die Kunden erst anfragen müssen, zu verkünden, ist des Weiteren die einzige Chance für einen solchen Verkäufer, seine Kunden überhaupt halten zu können, mit allen weiteren Verträgen, die da vielleicht noch d’ran hängen.

Und die brisanten Fakten, neuen Erkentnisse und sinnvollen Alternativen selbst und aus eigenem Antrieb den Kunden zu nennen ist letztlich der einzige Schutz vor einem finanziellen Desaster des Verkäufers …

  • durch wahrscheinlichen Verlust einer Vielzahl seiner Kunden
  • durch wesentlich erschwerte Neukundengewinnung
  • durch Verlust der Existenzgrundlage wegen virusartiger Verbreitung eines schlechten Images

Mehr noch, wenn ein solcher Verkäufer so viel Anstand besitzt, jetzt schleunigst seine LV-Kunden wahrhaft zu informieren, hat er gute Chancen, dass man ihm Seitens seiner Kunden „verzeiht“ und seine Alternativ- oder Änderungsvorschläge hinsichtlich einer wirklichen „Altersvorsorge“ im Sinne eines funtionierenden „strategischen Vermögensaufbaus“ möglicherweise wohlwollend annimmt.

Allerdings hat jede Medaille bekanntlich zwei Seiten, denn das, was zum Wohle der Kunden ist, wird von den Lebensversicherungsgesellschaften sehr wahrscheinlich überhaupt nicht wohlwollend hingenommen. Für die „freien Berater“ ist dies i.d.R. kein Problem, denn diese können sich Ihre Produktgeber frei aussuchen. Aber für die Zehntausenden Verkäufer von Kapital-Lebens- und Rentenversicherungen, die an bestimmte Versicherungsgesellschaften oder Banken gebundenen sind, ist das ganz und gar nicht so einfach. Diese müssen nämlich i.d.R. das verkaufen, was man Ihnen vorgibt und nicht das, was für den Kunden möglicherweise viel besser wäre – vorausgesetzt solche Spar- und Anlageprodukte sind dort überhaupt erhältlich.

Weitreichende berufliche Konsequenzen der Wahrheit

Als Verkäufer von Kapital-Lebens- und Rentenversicherungen seinen Kunden die Wahrheit zu sagen und die o.g. Fakten auf dem Tisch zu bringen, ist also einerseits im Interesse der Kunden sehr gut, aber höchstwahrscheinlich nicht im Interesse der produktgebenden Versicherungsgesellschaften und Banken. Damit steht der „gebundene“ und abhängige Verkäufer wieder in einem Interessenkonflikt, den er ohne weitere Konsequenzen eigentlich gar nicht lösen kann.

In vielen Fällen wird sich der Verkäufer auch fragen, ob er die i.d.R. reichlich fließende „Bestandprovision“, aus der er einen wesentlichen Teil seiner wirtschafltichen Existenz bestreitet und einen Großteil seiner Kosten für Büro, Familie, Darlehn etc. deckt, riskieren soll! Diese „Bestandsprovision“ macht die meisten Verkäufer auf diese Weise „abhängig“ und „gefügig“!

Einer der wenigen Auswege für diese Verkäufer von Kapital-Lebens- und Rentenversicherungen ist es, ihren Status zu ändern und über die Suche neuer Geschäftspartner oder Produktgeber unabhängig zu werden. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass diese Verkäufer ihre „Komfortzone“ verlassen und ein neues Geschäftsfeld innerhalb (oder außerhalb) der Finanzberatung betreten müssen – mit allen Chancen und Risiken!

Diese neue berufliche Ausrichtung ist zwar die einzige sinnvolle Lösung, aber aufgrund der genannten Umstände oftmals der schwierigste Weg.

Allerdings möchten wir an dieser Stelle betonen, dass es für diese berufliche Neuausrichtung für Verkäufer ganz tolle Möglichkeiten gibt, die vor allem für Verkäufer und Kunden klasse Perspektiven enthalten und ethisch-moralisch sowie gesellschaftlich verantwortungsvoll und bedeutend sind!

Übrigens, wer sich als Verkäufer für diese Möglichkeiten einer beruflichen Neuausrichtung im Finanzbereich interessiert, darf gerne telefonisch oder per Email mit uns in Kontakt treten. Wir freuen uns über jeden „Mitstreiter“, der sich auf wertvolle und nachhaltige Beratung und Verkauf im Bereich der Finanzen im Sinne eines kundenorientierten „strategischen Vermögensaufbaus“ ausrichten will.

Resümee

  1. Es gibt den Ausweg aus dem Dilemma, in dem die meisten Verkäufer von Kapital-Lebens- und Rentenversicherungen stecken! Ein ordentlicher Charakter und verantwortungsvolles Handeln sind die einzigen wirklichen Voraussetzungen.
  2. Es gibt natürlich auch den Ausweg aus der zweifelhaften „Altersvorsorge“ hin zu einem funktionierenden „strategischen Vermögensaufbau“. Rechtzeitiges und vrantwortungsvolles Handeln sind hier die einzigen wirklichen Voraussetzungen.

Sprechen Sie uns gerne darauf an, denn es gibt gute Möglichkeiten, Policen möglichst ohne Verlust loszuwerden und in sichere, lukrative und Vermögen aufbauende Anlagen zu überführen!

Und Sie sind herzlich eingeladen, diese gigantische Geldvernichtung zu reduzieren! Sie können dies einfach und wirkungsvoll erreichen und unterstützen, indem Kapital-Lebensversicherungen  in einen „strategischen Vermögensaufbau“ umgewandelt werden und indem Sie diesen Artikel verbreiten.

Nutzen Sie also Ihre Chance und übernehmen Sie Verantwortung – getreu dem Zitat von Albert Einstein:

„Die Probleme von heute sind mit der Denkweise von gestern nicht zu lösen“

Ihr Markt-Intakt Team
Borchers Consulting

„Altersvorsorge“ kritisch hinterfragt 

Foto_Ralf-Borchers_2009

Dipl.-Betriebswirt (BA) Ralf H. Borchers

Minusrendite? – Miserable Rückkaufswerte? – Geldvernichtung? – Was ist zu tun?

Wieso „Minusrendite“? Wieso „miserable Rückkaufswerte“? Wieso bezeichnen Experten die bekanntesten und am weitesten verbreiteten Anlageformen in Deutschland sogar als „Geldvernichtung„? In den Massenmedien und Seitens der Banken, Versicherungen und Bausparkassen wird das doch als ganz toll, sicher und erfolgversprechend im Sinne von Vermögensaufbau und einer prima „Altersvorsorge“ dargestellt! Oder ist das etwa ganz anders?

Schauen Sie einfach selbst und machen Sie sich Ihr eigenes Bild…

 

Wieso „miserable Rückkaufswerte“? Schauen Sie selbst…

 

Was ist zu tun?

  1. Übernehmen Sie konsequent Verantwortung für Ihre finanziellen Angelegenheiten!
    „Sie sind Ihr bester Berater!“
  2. Überprüfen Sie jetzt Ihre Altersvorsorgestrategie und Ihre jetzigen Produkte?
  3. Errechnen Sie die Summe Ihrer Einzahlungen im Vergleich zu Rückkaufswert(en)
  4. Überprüfen Sie die Entwicklung Ihrer Rückkaufswerte aus den letzten drei bis vier Jahren!
  5. Nutzen Sie ggf. unseren LV-Online-Check für Ihre Berechnungen – Sie erfahren dort auch, wie sich Ihr Geld eigentlich hätte entwickeln müssen
  6. Berechnen Sie die Konsequenzen, also wie sich Ihre bisherige Strategie auf Ihre Rentenzeit auswirkt, d.h. mit welcher Versorgungslücke (Rentenlücke) Sie konkret rechnen müssen!
  7. Überlegen Sie sich, wie viel Rendite Sie aus jetziger Sicht eigentlich bräuchten?
  8. Erstellen Sie ein Konzept, das werthaltig ist und mit hoher Sicherheit und hoher Rendite wirklich für Ihr Alter vorsorgt!
  9. Und wenn Sie möchten: „Geben Sie Ihrem Geld einen wirklichen Sinn!“

Wir helfen Ihnen übrigens gerne bei allen diesen Schritten – weg von einer zweifelhaften „Altersvorsorge“, hin zu Ihrer „STRATEGISCHEN VERMÖGENSBILDUNG“ inkl. Schutz vor Inflation und inkl. Schutz vor weiteren Währungsrisiken, wie z.B. einer nicht mehr ausschließbaren Währungsreform – diese Risiken steigen aufgrund der extrem hohen Staatsverschuldung und werden immer wahrscheinlicher.

Ihr Vorteil:

Je früher Sie sich verantwortungsvoll um Ihre finanziellen Angelegenheiten kümmern, desto mehr Zeit haben Sie und desto variabler sind Ihre Möglichkeiten, Ihre Finanzstrategie wesentlich zu verbessern.

Und Zeit ist genau das, was wir nur einmal zur Verfügung haben und was wir nicht zurückholen können!

Unser Tipp in Ihrem eigenen Interesse:

„Nutzen Sie Ihre Zeit sinnvoll und verantwortungsbewusst!“

Die Verantwortung der Finanzberater

Bevor wir auf die Verantwortung der Finanzberater eingehen, möchten wir eines unmissverständlich klarstellen:

„Sie selbst sind für Ihre Finanzen verantwortlich!“

Niemand anderes ist für Ihre Finanzen verantwortlich, die Verantwortung für Ihre Finanzen liegt alleine in Ihrer Hand! Sie selbst müssen sich darum kümmern, Sie selbst müssen sich klar darüber werden, welche finanziellen Wünsche und Ziele Sie verfolgen und Sie selbst müssen alle Entscheidungen treffen, bewusst und zielgerecht. Natürlich dürfen Sie sich dazu Hilfe oder Helfer organisieren, aber Sie müssen wissen, wo es lang gehen soll!

Bei der Frage nach Hilfe oder Helfern kommen natürlich verschiedene Möglichkeiten ins Spiel:

  • Erstens könnten Sie es genau so tun, wie es schon Ihre Eltern getan haben oder wie es die meisten Menschen in Deutschland zumindest tun, Sie könnten sich einfach einen Versicherungs- oder Bausparkassenverkäufer einbestellen oder zu einer Bank Ihres Vertrauens gehen und sich so „beraten“ lassen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden Sie dann genau das ernten, was schon Ihre Eltern oder die Masse der Menschen in Deutschland mit dieser Strategie geerntet haben.
  • Zweitens können Sie natürlich in Zeiten des Internets sich auch selbst das nötige Grundwissen beschaffen, z.B. über fachlich kompetende Webseiten, hilfreiche Ratgeber oder im Gespräch mit freien und unabhängigen Beratern, ggf. Honorarberatern. Diese zweite Strategie ist empfehlenswert, auf jeden Fall als Ergänzung, denn Sie werden dann schon viel besser Bescheid wissen und mitreden und ggf. selbst und völlig eigenständig beurteilen können, was gut für Sie ist und was weniger.

„Sie selbst sind Ihr bester Berater!“

Die primäre Verantwortung liegt also bei Ihnen, aber auch die Finanzberater tragen Verantwortung. Die Verantwortung der Finanzberater besteht prinzipiell darin, die Menschen in der Erreichung ihrer finanziellen Ziele und Wünsche ehrlich zu informieren, zielgerecht (im Sinne der Mandanten!) zu beraten und ggf. zur Erreichung dieser Ziele und Wünsche zu unterstützen.  Dies ordentlich, sorgfältig und im Interesse der Mandanten zu tun ist eine wichtige und finanziell wie sozial verantwortungsvolle Aufgabe der Finanzberater. Aber ist das wirklich schon alles? Geht die Verantwortung der Finanzberater nicht noch viel weiter?

Bevor wir uns dieser Frage weiter widmen und insbesondere weil wir wissen, dass hier in der alltäglichen „Finanzberatung“ sehr viel Schindluder getrieben wird, zeigen wir Ihnen nachfolgend einige Beispiele aus der Praxis, welche Aspekte heute zu einer ordentlichen Arbeit eines Finanzberaters z.B. im Themenbereich „Altersvorsorge“ gehören sollten und worüber informiert und aufgeklärt werden müsste:

  • Altersvorsorge – wieviel Geld möchten Sie zum Renteneintritt monatlich zur Verfügung haben?
  • Aufklärung über Geld entwertende Effekte, wie z.B. INFLATION
  • Wirkliche Lösungen zum Ausgleich von Kaufkraftverlusten (Inflationsausgleich) – wieviel Geld brauchen Sie, um die gewünschte Kaufkraft nach Inflation zu erzielen?
  • Hinweis auf Risiken unserer hohen Staatsverschuldung und der unserer Nachbarn in der EU und den daraus
    resultierenden Währungsrisiken (Währungsreform)
  • Hinweis auf erfolgreiche Strategien zur nachhaltigen Vermögensbildung, z.B. das “Drei-Speichen-Modell”
  • Hinweis auf die Höhe Ihrer betrieblichen bzw. staatlichen Rente
  • Berechnung Ihrer monatlichen Rentenlücke nach Erhalt betrieblicher und staatlicher Rente unter Einbeziehung der Inflation
  • Ungeschminkter Hinweis darauf, wie sich Ihre privaten Maßnahmen zur Altersvorsorge auf Ihre Rentenlücke auswirken unter Einbeziehung der Inflation und der Rendite
  • Klärung der Frage, welche monatliche Rentenlücke (oder ggf. auch welcher Rentenüberschuss) am Ende für Sie rauskommt

Die o.g. Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, sie soll Sie jedoch inspirieren, sich damit qualifiziert auseinanderzusetzen.

Kommen wir nun zur Frage: „Geht die Verantwortung der Finanzberater nicht noch viel weiter?“

Wir meinen ja – ja, die Verantwortung der Finanzberater geht eindeutig weiter! Wenn wir uns überlegen, wo das Geld von deutschen Sparern und Anlegern hingeht, dann gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder es bleibt in Deutschand oder es geht raus aus Deutschland. Und genau da gibt es ein großes Problem, denn wenn viel Geld raus geht aus Deutschland, dann steht es i.d.R. nicht innerhalb Deutschlands zur Erhaltung oder zum Aufbau von Arbeitsplätzen zur Verfügung. Und wo wurden und werden in Deutschland die meisten Arbeitsplätze gehalten und neue geschaffen? Im deutschen Mittelstand. Wenn wir also wollen, dass in Deutschland weiterhin Arbeitsplätze gehalten oder besser noch neue gute Arbeitsplätze geschaffen werden, dann müssen wir alle konsequenterweise dafür sorgen, dass das Geld von Sparern und Anlegern in Deutschland bleibt! Nicht zuletzt darüber Klarheit zu verschaffen und entsprechende praktische Lösungen den Mandanten aufzuzeigen, liegt mit in der Verantwortung der Finanzberater und aller, die ein Herz für Deutschland haben und den Wirtschaftsstandort Deutschland stark halten oder stärken wollen.

„Investieren in den deutschen Mittelstand – investieren in unser aller Zukunft!“

Investieren in den Mittelstand ist übrigens etwas völlig Übliches, die Banken und großen Kapitalgesellschaften sowie die reichsten Familien machen das schon lange vor, die erwerben eine Firmenbeteiligung nach der anderen. Viele legen sogar einen Schwerpunkt auf außerbörsliche Firmenbeteiligungen, weil es dort viel ruhiger und unabhängig von Börsenspekulanten läuft und außerdem überragende Renditen erzielt werden. In der Praxis zeigt sich, dass rund 80% der Gewinne aus Firmenbeteiligungen vor einem Börsengang gemacht werden! Also kann das aus Gründen der Sicherheit und Rendite nicht die schlechteste Lösung sein, oder? Und aus sozialen und volkswirtschaftlichen Gründen ist es eben auch wichtig und verantwortungsvoll – wie erwähnt zur Sicherung von Arbeit und Wirtschaftskraft im Inland. Der kompetente und verantwortungsvolle Finanzberater sollte Ihnen diese Lösungen aufzeigen und realisieren können!

„Geld anlegen wie die Banken!“

Ein dramatisches Problem: Die Altersvorsorgesituation ganz vieler Haushalte in Deutschland ist leider sehr schlecht, obwohl die Menschen das interessanterweise in den wenigsten Fällen wirklich wissen oder auch nur ahnen! Die Konsequenz ist, dass die meisten Haushalte zur Sicherung der gewünschten Versorgung im Alter ihr Geld gar nicht unter 10% Rendite anlegen dürften! Verstehen Sie, was das bedeutet? Die meisten Haushalte in Deutschland brauchen ganz dringend Spar- und Kapitalanlageformen mit Renditen über 10% – am besten nach Steuern und Rendite  – zum Auffüllen der prognostizierbaren Versorgungslücke. Die meisten Menschen müssten also ihr Geld dringend so anlegen wie die Banken. Aber Geld anlegen wie die Banken? Mit hohen Renditen wie die Banken? Firmenbeteiligungen erwerben wie die Reichsten? Geht das überhaupt? Auch mit kleinem oder mittlerem Geldbeutel? Auch mit ausreichender Risikostreuung auf möglichst viele Firmenbeteiligungen? Mit Schutz vor Inflation oder sonstigen Währungsrisiken? So dass ich weiß, in welche Firmen investiert wird und was diese Firmen machen? So dass nur in ethisch vertretbare Erfindungen und Entwicklungen investiert wird, die den Menschen das Leben verbessern helfen?

„Ja, selbstverständlich geht das – man muss wie immer nur wissen, wie!“

Der kompetente und verantwortungsvolle Finanzberater sollte Ihnen diese Lösungen aufzeigen und realisieren können!

Oder möchten Sie von uns wissen, wie das geht? Dann lesen Sie weiter zum Thema RENTENAUFKLÄRUNG, zum Thema SICHERHEIT & RENDITE, oder lesen Sie darüber, wie Sie direkt VON DEUTSCHEN PATENTEN PROFITIEREN oder wie Sie GELD EINEN SINN GEBEN können. Sie dürfen sich natürlich auch jederzeit gerne bei uns direkt melden, wir freuen uns auf Sie….

Herzliche Grüße,

Ihr Markt-Intakt Team
Borchers Consulting